Der Anlass des Gesprächs ist ein Novum, denn erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte läutete der renommierte Finanzdienstleister EFC AG, mit Sitz in Mannheim, die Übernahme eines weiteren Unternehmens gleicher Sparte ein. Folglich ist seit dem 1. Juli 2022 das in München ansässige Unternehmen WERTE CAPITAL nunmehr eine einhundertprozentige Tochter der EFC AG.

Mit Beginn der Fusion partizipieren die Kunden von einer langen Erfahrung in der Vermittlung und ganzheitlichen Beratung von unabhängigen Finanzprodukten. Wie es zu diesem Zusammenschluss kam, welche Hintergründe damit einhergehen, was beide Unternehmen auszeichnet und wie sie den zukünftigen Anlagemarkt für deutsche bezahlbare Wohnimmobilien einschätzen, erklären der Gründer und nun Beiratsvorsitzende der WERTE CAPITAL, Jens H. Stallkamp sowie Gordon Grundler, Mitgründer des Finanzdienstleisters EFC AG und Initiator des leistungsstarken deutschen Wohnimmobilienfonds ImmoChance aus dem Hause PRIMUS VALOR.

INTERVIEW

Herr Stallkamp, nach drei Jahrzehnten Anlagevermittlung geben Sie die WERTE CAPITAL in neue Hände. Was waren Ihre Beweggründe?
Jens H. Stallkamp: Ich spüre bereits seit langem, mich mehr den künstlerischen und seelischen Gestaltungsprozessen zu widmen. Daher verstärkte sich zunehmend der Wunsch, den Weg dafür zu ebnen. Mit der Übernahme offenbarte sich nun endlich die Gelegenheit, dieser Sehnsucht nachgeben zu können. Ich freue mich sehr darauf – bei allen Ungewissheiten, die Neuanfänge nun mal mit sich bringen.

Wie kamen Sie bei Ihrer Suche auf die EFC AG?
J. H. S.: Das Wichtigste für mich war immer der Mensch, mein Kunde, nie das Umsatzziel. Daher suchte ich nach einer Gesellschaft, die unsere Werte Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Fairness mit gleicher Gewichtung behandelt, wie wir es von jeher taten. Genau diese Haltung fand ich im Tun und Denken der EFC AG. Die dortigen Berater genießen mein vollstes Vertrauen. Ich würde mich sogar von ihnen selbst beraten lassen.

Herr Grundler, was war Ihr erstes Bild, als Sie Herrn Stallkamp kennenlernten?
Gordon Grundler: Die WERTE CAPITAL ist nicht die erste Gesellschaft, die wir in den letzten Jahren überprüften. Bei den bisherigen Unternehmen stellten wir jedoch immer eine menschliche Diskrepanz fest. Es ist im Finanzdienstleistungssektor wirklich schwierig, einen für uns passenden Partner zu finden. Eine Kooperation ergibt für uns nur Sinn, wenn unsere Werte und Ziele vollends geteilt werden. Dies war nun erstmals mit der WERTE CAPITAL und Herrn Stallkamp anders, hier passte es von Anfang an, vor allem auf menschlicher Ebene.

Was waren Ihre Beweggründe, die WERTE CAPITAL als eine 100 %ige Tochter der EFC anzubinden?
G. G.: Im Verlauf der weiteren Gespräche verstetigte sich mein Eindruck sowohl menschlich als auch hinsichtlich des Anspruchs der Beratung. Die Idee, was dem Kunden angeboten werden kann und sein Wohl über allem zu stellen, darin sind wir maximal kongruent.

Gleichermaßen an Sie die Frage: Warum glauben Sie, ist die EFC AG die Gesellschaft, Ihr Unternehmen in die Zukunft zu führen?
J. H. S.: Hierfür gab es Im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen haben wir einen ähnlichen Blick auf die Zukunft. Darüber hinaus erachten wir gerade in diesen Zeiten des schwächelnden Euros und der weiter steigenden Geldentwertung die deutsche bezahlbare Wohnimmobilie als Fels in der Brandung. Der zweite Grund zeigt sich im Angebot der EFC, das meinen Kunden einen erheblichen Mehrwert bietet. Sie erhalten zukünftig eine ganzheitliche, unabhängige Vermögensplanung. Das heißt, hier wird überprüft, ob die bisherige Vermögenssicherung der Zukunft standhält oder optimiert werden muss.

Eine unabhängige Beratung steht für Sie als „Freigeist“ im Vordergrund. Was dürfen wir
uns konkret darunter vorstellen?
J. H. S.:
Im Kapitalmarkt wird viel versprochen und nicht gehalten. Das führt zwangsläufig zu Enttäuschungen und einer für mich ausschlaggebenden Erkenntnis: Es ist nicht das Produkt, was im Vordergrund steht. Vielmehr kommt es auf den Initiator an, der das Geld der Kunden administriert. Dieser Verantwortung war ich mir wohl bewusst, daher befand sich in unserem Portfolio in den letzten zehn Jahren auch nur ein Fonds – die ZBI-Professional-Serie, initiiert von Peter Groner. Ein Mann des Handschlags, eben ein Kaufmann der alten Schule. Er war mit seinem Portfolio schon früh am Markt und ich blieb ihm treu. Sonst wäre Herr Grundler mit Primus Valor sicher eine gute Alternative gewesen.

Eine unabhängige Beratung steht für Sie als „Freigeist“ im Vordergrund. Was dürfen wir uns konkret darunter vorstellen?
J. H. S.: Im Kapitalmarkt wird viel versprochen und nicht gehalten. Das führt zwangsläufig zu Enttäuschungen und einer für mich ausschlaggebenden Erkenntnis: Es ist nicht das Produkt, was im Vordergrund steht. Vielmehr kommt es auf den Initiator an, der das Geld der Kunden administriert. Dieser Verantwortung war ich mir wohl bewusst, daher befand sich in unserem Portfolio in den letzten zehn Jahren auch nur ein Fonds – die ZBI-Professional-Serie, initiiert von Peter Groner. Ein Mann des Handschlags, eben ein Kaufmann der alten Schule. Er war mit seinem Portfolio schon früh am Markt und ich blieb ihm treu. Sonst wäre Herr Grundler mit Primus Valor sicher eine gute Alternative gewesen.

Sie gelten – wie einst Peter Groner von der ZBI – als ein Mann der klaren und fairen Linie, der mit Herzblut arbeitet, unternehmerisch klug handelt und mit Primus Valor aktuell die bestbewertete Fondsreihe verantwortet. Was bildet die Grundlage für Ihren Erfolg?
G. G.: Ich kann mich den Worten von Herrn Stallkamp nur anschließen. In der Finanzdienstleistungsbranche wird oftmals zu kurzfristig gedacht, auf kurzfristige Gewinnerhöhung geschaut. Der Kunde wird in diesen Prozessen wenig bedacht. Unsere Produkte sind eher langfristig angelegt, denn Erfolg braucht manchmal Zeit und Beharrlichkeit. Diese Kriterien passen wunderbar zu den Ansprüchen, die Herr Stallkamp an uns herangetragen hatte und für seine Kunden über viele Jahre praktizierte. Ich bin mir sicher, mit unserer Art zu arbeiten sowie unseren Produkt- und Dienstleistungsangeboten, werden wir in Zukunft auf dem Markt weiter sehr erfolgreich sein.

Wie erkennen Sie, wann eine Immobilie Ihr Portfolio ergänzen darf?
G. G.: Wir suchen natürlich nach einem zu erkennenden Potenzial, denn wir haben ja keine endlos laufenden Fonds – meistens zwischen sieben bis acht Jahre. In der Konsequenz fertigen wir für jede Immobilie einen eigenen Businessplan an, denn freilich sollen alle Liegenschaften Erträge erwirtschaften. Es gibt Immobilien, die einfach einen guten laufenden Ertrag bringen müssen. Andere brauchen Wertschöpfungspotenzial durch Nachverdichtung oder Mietsteigerung. Außerdem werden alle Gebäude energetisch den Vorgaben angepasst. Insbesondere hinsichtlich heutiger Megatrends schauen wir darauf, wie Energie eingespart oder beispielsweise mittels Photovoltaik erzeugt werden kann. Will heißen, jede einzelne Immobilie wird fit für die Zukunft gemacht und erreicht dadurch eine hohe Attraktivität für unsere Käufer.

Die derzeitige Suche nach guten Immobilien gestaltet sich als äußerst schwierig. Wie gelingt Ihnen dennoch die Trüffelsuche?
G. G.: Wir haben über 15 Jahre lang ein großes Netzwerk aufgebaut. Dadurch erhalten wir jeden Tag eine Vielzahl an Angeboten, die sich in der Quantität nach unserer Überprüfung dann aber doch deutlich reduzieren. Aufgrund unserer Marktmacht im Volumen bekommen wir zudem attraktive Kaufpreise und können dadurch auch schwierige Immobilien wieder im Markt positionieren und in eine wirtschaftliche Rentabilität zurückführen.

Fonds ist nicht gleich Fonds, was Ihre vorherige Auswahl zeigt. Warum präferierten Sie einst die ZBI Professional Fonds, anschließend den DFI Wohnen und nun halten Sie ImmoChance von Primus Valor als solidesten Wohnimmobilienfonds am deutschen Markt. Wie erklären Sie das dem Anleger?
J. H. S.: In der Tat, das hört sich etwas wankelmütig an, doch führt es eigentlich an den Anfang des Interviews zurück. Hier sprach ich von der so wichtigen Komponente Mensch. So gestaltete es sich mit dem Initiator und Kaufmann alter Schule Peter Groner und dem Chefeinkäufer Mark Münzing. Doch mit der Übernahme der Union Investment fiel entgegen aller Erwartungen der unternehmerische Weg der bisherigen ZBI-Arbeit dem offensichtlich bürokratischen Weg einer Bank zum Opfer. Das trübt nicht zwingend die Sicherheit, wohl aber die Renditechance. Ebenso sah es Mark Münzing, der kurze Zeit später die Fondsreihe DFI Wohnen gründete und so seinen Erfahrungsschatz sowie die unternehmerische Seite wieder einbrachte – analog zu den bis dato erfolgreichen ZBI Fonds.

Was passierte darauffolgend?
Dann lernte ich Herrn Grundler kennen und schaute mir den Fonds der Primus Valor genauer an. Ich kam zu dem Ergebnis, dass zwar beide Fondskonzeptionen eine überdurchschnittliche Sicherheit für den Anleger bieten und auch beide Initiatoren, Mark Münzing und Gordon Grundler absolut vertrauenswürdig sind. Das ist am Markt eine Seltenheit.

Aber…?
Es gab zwei Unterschiede: Die Primus Valor weist eine über 15-jährige exzellente Leistungsbilanz auf. Obendrein und das halte ich für noch wichtiger, glaube ich, dass genau in der jetzigen Zeit, wo die Wohnimmobilien einen Preis-Peak erreicht haben und die Finanzierungszinsen zusehends steigen, sich ein Wohnimmobilienfonds schwertut, ordentliche Renditen zu erzielen. Es sei denn, die Immobilie wird durch viel Arbeit erheblich aufgewertet wie es etwa Primus Valor durchführt. Die Wertschöpfungskette erhöht die Renditechance und ergo die Sicherheit für den Anleger. Deswegen fiel die Entscheidung zugunsten Primus Valor.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das betrifft in jüngster Zeit ebenso die Finanzierungskonditionen. Gleichzeitig schwächelt die Wirtschaft, man spricht von einer Stagflation. Was macht Sie so sicher, dass die Immobilienpreise der von Ihnen für die Fonds erworbenen Immobilien dennoch steigen und die Anleger eine solide Rendite erzielen?
G. G.: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir eine schwierige Marktphase durchlaufen. Es zeigen sich neben einer Seitwärtsbewegung in einigen Bereichen ebenso leichte Rückschläge. Man muss jedoch sehen, dass der Immobilienmarkt keinem kurzfristigen Zyklus unterliegt. Doch im Wohnimmobiliensegment beobachten wir hingegen einen sehr stabilen Markt, denn gewohnt wird immer! Hinzu kommt die Tatsache, dass zu wenig Wohnraum entsteht und sich dadurch ein Unterangebot ergibt. Das ausgerufene Ziel von 400.000 Wohnungen in diesem Jahr, unterbieten wir um Längen. Auch dürfte die Zuwanderung in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Folglich erwarten wir mittelfristig eine Steigerung von Sachwerten. Und die Immobilie ist einer der Sachwerte überhaupt. Überdies ergeben sich im Einkauf neue Chancen, wie wir sie in den vergangenen Jahren des Booms kaum noch fanden. Wir sind wirklich stabil aufgestellt.

Können wir die von Primus Valor aufgelegte Fondsreihe ImmoChance einmal genauer beleuchten. Welche Argumente überzeugen den Anleger in diesen Fonds zu investieren?
G. G.: Wir haben für den aktuellen Fonds bereits mehrere hundert Wohnungen für über 135 Millionen Euro teilweise unter Marktpreis und mit interessanten laufenden Erträgen und durchaus hohem Chancenpotential eingekauft. Die Anleger wissen zum großen Teil, in welches breit gestreute Portfolio sie investieren. Manche sogar zum vierten Mal. Da ist also schon sehr viel Substanz. Anders ausgedrückt: Es rollt bereits ein Zug mit über 200 km/h, auf dem die Anleger jetzt noch aufspringen können.

Eine letzte Frage: Was sind Ihre nächsten Pläne und kann die WERTE CAPITAL noch ein Weilchen auf Sie zählen?
J. H. S.: Ich möchte mich zunächst für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und gleichfalls für die Möglichkeit, der WERTE CAPITAL den Weg in die Zukunft zu ebnen und damit den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Außerdem nutze ich gern die Gelegenheit, die neue und empathische Geschäftsführerin der WERTE CAPITAL, Lucia Fischer sowie die beiden, für die WERTE CAPITAL zuständigen Seniorberater Jürgen Keilbach und Ingo Raumanns zu grüßen. Sie alle genießen mein uneingeschränktes Vertrauen. Ich selbst widme mich nunmehr dem Künstlerischen. Als Beiratsvorsitzender bleibe ich sehr gern der WERTE CAPITAL mit meinen Erfahrungen erhalten und werde für meine Kunden immer ein offenes Ohr haben – ob im Finanzbereich oder zu Lebensfragen.

Werden Sie auch die Anleger auf ZBI Versammlungen vertreten?
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Beiratsvorsitzender werde ich die Anleger aller laufenden ZBI Fonds weiter betreuen und in den nächsten Jahren die Gesellschafterversammlungen besuchen. Die Anleger – und das ist auch meine Bitte – können ungefragt Vollmachten auf mich ausstellen und direkt an die ZBI Anlegerbetreuung senden. Meine persönlichen Berichte lasse ich über die EFC den Anlegern zukommen. Das ist jedoch nur möglich, wenn die Einwilligungserklärung und Datenschutz-Information an die EFC bzw. an die Berater Ingo Raumanns oder Jürgen Keilbach zurückgesandt wurden.

Wie lautet Ihr Abschlusswort an Herrn Stallkamp?
G. G.: Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihnen Herr Stallkamp und der Werte Capital. Vor allem, weil sie uns noch eine Zeit lang begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für die hohen Ansprüche stellen wir unsere besten EFC-Berater zur Verfügung, um auch in Zukunft die Beratungs- und Servicequalität zu gewährleisten. Die Kunden werden zufrieden sein, da bin ich absolut sicher.

September 2022